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Über Pawsonality

Pawsonality steht für einen Ansatz, bei dem die Persönlichkeit von Hund und Mensch im Fokus steht.

Ausgangspunkt war mein erster eigener Hund, der mir gezeigt hat, dass viele Trainingsansätze nicht für jeden Hund funktionieren. Statt nach Schema F zu arbeiten, geht es darum zu verstehen, wie ein Hund denkt, fühlt und auf seine Umwelt reagiert und darauf aufbauend einen individuellen Weg zu finden.

Mein Ansatz

Individuell & alltagsnah

Jeder Hund bringt seine eigene Persönlichkeit mit und genau daran sollte sich auch das Training orientieren. Statt mit festen Methoden oder Erwartungen zu arbeiten, geht es darum zu verstehen, wie der einzelne Hund funktioniert, was er braucht und was in den Alltag von Mensch & Hund passt.

Fundiert & Verständlich

Meine Ausbildung bei der ATN basiert auf verhaltensbiologischen Grundlagen, wissenschaftlichen Modellen und aktuellen Erkenntnissen aus der Forschung. Dieses Wissen lasse ich in mein Training mit einfliessen. Dabei ist es mir wichtig, diese Inhalte so zu erklären, dass sie für jeden verständlich und umsetzbar bleiben.

Strukturiert & verlässlich

Durch meinen kaufmännischen Hintergrund und meine langjährige Erfahrung als Assistentin  bringe ich eine strukturierte und zuverlässige Arbeitsweise mit, die ich auch ins Hundetraining einbringe.
Klare Abläufe, transparente Kommunikation, Theorie und verlässliche Planung sind für mich selbstverständlich.

Wie kam es dazu?

Vinci war mein erster eigener Hund und kam als Welpe mit 8 Wochen zu mir. Von Anfang an habe ich mich intensiv mit dem Thema Erziehung beschäftigt, viel gelesen, mich ausgetauscht und früh mit Training begonnen. Ich wollte alles richtig machen. Gerade in der ersten Zeit hat auch vieles gut funktioniert, Vinci war ein unkomplizierter und lernfreudiger Welpe. Mit der Pubertät hat sich dann aber vieles verändert. Vieles wurde komplizierter, er hat hinterfragt und war oft mehr mit der Umwelt in Kontakt als mit mir. Die gängigen Methoden und Meinungen, die oft vermitteln „das muss so funktionieren“, haben bei ihm nicht mehr gepasst. Er war sehr schnell abgelenkt und gestresst. Je mehr ich versucht habe, ihn in gängige Erwartungen zu bringen, desto weniger hat es funktioniert und desto gestresster war Vinci. Das war der Moment, in dem ich begonnen habe, auf mein Bauchgefühl zu hören, genauer hinzuschauen und mich intensiver mit ihm und seiner individuellen Persönlichkeit auseinanderzusetzen.

Vinci passt nicht wirklich in eine Kategorie. Einerseits ist er durch seine nordischen Wurzeln eher eigenständig, andererseits aber auch sehr sensibel, reizoffen und sozial und sucht eine enge Bindung zu seinem Menschen. Er ist sehr höflich und verlangt das auch von seinem Gegenüber, vom Hund wie vom Menschen. Er ist selbstbewusst, kann aber je nach Situation auch schnell verunsichert sein. Klassisches Training und „Kadavergehorsam“ funktionieren bei ihm nicht. Bei zu viel Druck macht er zu, bei zu wenig macht er sein Ding. Spielzeug und Futter interessieren ihn nicht immer, die Umwelt ist oft viel spannender.

Relativ schnell habe ich gemerkt, dass pauschale Trainingsmethoden oder Erwartungen oft nicht weiterhelfen. Stattdessen habe ich begonnen, mich stärker mit seiner Persönlichkeit und seinen Bedürfnissen zu beschäftigen: Wer ist dieser Hund eigentlich, was braucht er und was funktioniert bei ihm und was nicht? So haben wir nach und nach unseren eigenen Weg gefunden.

Dieser Weg war auch der Startpunkt meiner Entscheidung, mich noch intensiver mit Hundeverhalten zu beschäftigen - in erster Linie für mich und Vinci. Während meiner Ausbildung als Hundeverhaltensberaterin bei der ATN habe ich mich dann besonders auf genau diese Themen konzentriert. Alles, was mit Verhalten, Persönlichkeit und den Zusammenhängen zu tun hat, habe ich regelrecht in mich aufgesogen. Zusätzlich habe ich bei Certodog ein zweitägiges Seminar zur Persönlichkeitsanalyse beim Hund gemeinsam mit Vinci besucht, um ihn noch besser kennenzulernen.

Auch aus meinem Umfeld habe ich immer wieder Rückmeldungen erhalten, dass viele mit ähnlichen Herausforderungen im Hundetraining zu tun haben: "Das Schema F funktioniert bei meinem Hund nicht."

 

So hat sich während der Ausbildung langsam die Idee entwickelt, Hundetraining anzubieten, das sich am einzelnen Hund orientiert und nicht an festen Vorstellungen oder daran, wie ein Hund „sein sollte“.

Gleichzeitig gehört für mich immer auch der Mensch dazu. Training funktioniert nur, wenn der Mensch versteht, was passiert, und das Ganze im Alltag umsetzen kann.

Der Name „Pawsonality“ - die Kombination aus den englischen Wörtern "Paw" (Pfote) und "Personality (Persönlichkeit) - war dann eigentlich naheliegend.

Ablauf

Am Anfang steht immer ein gegenseitiges Kennenlernen. Egal ob Einzeltraining oder Gruppenstunde, mir ist wichtig Dich und deinen Hund ohne Ablenkungen besser kennenzulernen. 

Bei einem ersten Treffen verschaffen wir uns gemeinsam einen Überblick über die aktuelle Situation. Dabei geht es darum zu verstehen, was im Alltag gut funktioniert und wo Herausforderungen bestehen und worauf wir den Fokus legen.

Als Grundlage dient unter anderem ein Fragebogen sowie eine erste Einschätzung der Persönlichkeit deines Hundes. Dieser liefert erste Hinweise darauf, wie dein Hund in bestimmten Situationen reagiert und was für ihn wichtig ist. Auf dieser Basis können wir in einem zweiten Termin oder im Gruppentraining konkreter werden und gemeinsam erste Schritte erarbeiten, die zu dir und deinem Hund passen.

Das erste Kennenlernen dauert in der Regel etwa 30 bis 45 Minuten und wird pauschal mit 45.– verrechnet. Der Treffpunkt wird von mir so gewählt, dass wir die Situation möglichst sinnvoll einschätzen können.

Für eine Terminvereinbarung kannst du dich unkompliziert über das Buchungstool oder das Kontaktformular bei mir melden.

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